Baugeschichte

Im Jahre 2011 hatte eine Spurgruppe die Bedürfnisse für altersgerechte Wohnungen in Mettmenstetten abgeklärt und als Folge dieser positiv aufgenommenen Idee, die ersten Schritte in Richtung eines erfolgversprechenden Projekts für eine altersgerechte Wohnsiedlung gemacht. Ein daraufhin gemeinsam mit AmreinHerzig Architekten GmbH aus Baar erarbeiteter Baubeschrieb galt als Basis und Grundlage für die Planung der drei Mehrfamilienhäuser und des Gemeinschafts-pavillons.

Während der über ein Jahr dauernden Planungsphase war die Baukommission von maettmi50plus in unzähligen Besprechungen dafür besorgt, dass die Vorgaben für Rollstuhl-/Rollator-gängige Erschliessung und Wohnungen eingehalten, sowie die eigenen Wünsche in der laufenden Planung berücksichtigt wurden. Ein Schwerpunkt war unser Anliegen, die Gebäude nachhaltig und energieeffizient zu bauen. Dass die Minergie-Richtlinien eingehalten werden mussten war von Planungsbeginn an klar und vorgegeben gewesen. Doch wollte maettmi50plus nicht nur einen Beitrag an die Umwelt, sondern auch unserer Kindern und Enkeln zuliebe für die Nachwelt leisten. Daraus entstand der Gedanke, das Erdreich mit dem Wärmeentzug durch die Erdsonden für die Wärmepumpen nicht nur auszukühlen, sondern während dem Sommer dem Erdreich die im Winter entzogene Wärme wieder zurückzugeben. Dies erfolgt nun mit thermischen Solarkollektoren auf den Dächern, welche im Sommer das während den Wintermonaten abgekühlte Erdreich wieder temperaturmässig regeneriert, sodass sich das Erdreich auch über viele Jahre hinweg trotz Wärmeentzug nicht auskühlt. Die ebenfalls auf den Dächern installierten Fotovoltaikanlagen produzieren den Strom für die Wärmepumpen und speisen den Überschuss ins EKZ-Netz ein.

Mit dem Spatenstich ging im Januar 2014 die Planungsphase in die Ausführungsphase über und die mit den Ausführungsarbeiten beauftragten Unternehmer setzten in den darauffolgenden 1¾ Jahren das auf Papier Geplante in die Realität um.

Dank einer guten Zusammenarbeit der Baukommission mit den Architekten und der Bauleitung konnte das Bauwerk termingerecht und mit Kosteneinsparungen zu Ende gebracht werden. Seit dem 1. Oktober 2015 sind die 23 Wohnungen (9 x 4½ Zimmer, 9 x 3½ Zimmer, 5 x 1½ Zimmer-Studios) bezugsbereit.